Phanatons

Diese quirrligen kleinen Lebewesen sind natürliche Bewohner der Insel der Schrecken und lebten hier bereits vor der Ankunft der Khunan. Sie ähneln aufrecht gehenden Lemuren, haben geflecktes Fell und einen langen, gekringelten Schwanz, den sie dazu benutzen das Gleichgewicht zu halten und um eine zusätzliche Kletterhand zu haben. Zwischen ihren Armen und den Beinen spannt sich eine dünne ledrige Haut, mit der sie zwischen den riesigen Bäumen im Dschungel umhersegeln können.

Die Phanatons leben in kleinen Gemeinschaften hoch über dem Waldboden in Hütten, die sie mit Blättern abdecken und mit Teer aus den Teergruben verdichten. Sie ernähren sich von dem, was der Wald ihnen gibt und produzieren auch ihre Alltagsgegenstände aus den Dingen, die ihnen zur Verfügung stehen. Daher haben sie kaum Metalle, auch wenn sie diese kennen – wahrscheinlich durch die Khunan – und bauen ihre Zivilisation auf den unterschiedlichen Hölzern des Dschungels auf.

Die Phanatsons sind sehr lebenslustige Gesellen und über alle maßen neugierig. Die Schrecken der Insel haben sie jedoch auch gelehrt vorsichtig zu sein. Der Begriff des Besitzes ist ihnen fremd, was beim Zusammentreffen mit anderen Rassen immer wieder zu Problemen führt. Sie wissen sehr viel über die Insel, ihre Geschichte und ihre verschiedenen Bewohner. Dadurch sind sie für Fremde eine große Hilfe, um Ruinen und verborgene Plätze zu finden. Mit den Khunan haben sie nur wenig Kontakt und beide Rassen finden die jeweils andere suspekt. Vielleicht geht dies auf einen uralten Konflikt zwischen den Menschen und den Phanatons zurück. Wer weiß?

Zu guter letzt lieben es die Phanatons zu feiern und das Leben zu genießen. Das Leben auf der Insel ist zu hart und zu gefährlich um jene Momente, in denen man Spaß haben kann, ungenutzt verstreichen zu lassen.

Phanaton

Phanatons

Grausame Flut Hunter9000